Kufsteinerland

Erfolgsprodukt KufsteinerlandCard

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Tourismusverband zieht positives Resümee

Mehr Übernachtungen und die Steigerung der Aufenthaltsdauer, dazu echten Nutzen und Mehrwert für die Gäste und vor allem die Vernetzung von Leistungsträgern über die Landesgrenzen hinaus - so lauteten die wichtigsten Ziele der Initiatoren der KufsteinerlandCard, die diesen Sommer an den Start ging. Nun wird eine erste Zwischenbilanz gezogen.

Sie ist gerade mal ein paar Monate alt und schon ein voller Erfolg: Seit dem Start am 1. Juli 2019 wurde die neue KufsteinerlandCard fleißig bei den zur Zeit über 70 Partnern genutzt. Die Karte bietet neben den Inklusivleistungen bei einigen touristischen Hauptattraktionen, wie der Festung Kufstein, dem Kaiserlift, dem Haflingergestüt Fohlenhof in Ebbs, der Tiroler Glashütte Riedel, der Nutzung der Loipen im gesamten Kufsteinerland und im Gebiet Bayrischzell, weitere unzählige rabattierte Leistungen für die Gäste. Absolut vorbildlich ist dabei der grenzüberschreitende Gedanke der Karte, denn im Umkreis von 120 km zu Kufstein und den 8 Dörfern des Kufsteinerlandes, sind Partner auch in Bayern und dem Salzburger Land zu finden. Im Nationenranking der Nutzer der Karte liegen vom Start weg bis Mitte Dezember die Gäste aus Deutschland mit rund 49.000 erwartungsgemäß vorne, gefolgt von rund 37.000 aus Österreich, 4.300 aus der Schweiz, 3.600 aus Benelux und 3.000 aus Italien. Beliebteste Ausflugsziele sind bislang die Festung Kufstein (11.900 Zutritte), der Kaiserlift (7.900), der Fohlenhof Ebbs (1.400), der Raritätenzoo (1.200) sowie die Riedel Manufaktur mit rund 1.100 Zutritten.

Stefan Pühringer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Kufsteinerland, zeigt sich zufrieden: „Wir sind sehr stolz, dass wir den Kraftakt geschafft haben, so viele Leistungen in dieser Karte zu bündeln und damit die Attraktivität für einen Urlaub bei uns zu steigern.“ Das positive Feedback der Vermieter und Kartenpartner gibt Pühringer recht. Mit der Einführung der Karte ging auch die Digitalisierung der Kleinvermieter einher, um sie auf das elektronische Meldewesen umzustellen. Mit November melden nun über 50% der kleineren Betriebe (bis 14 Betten) elektronisch, alle Betriebe ab 15 Betten sind komplett umgestellt. Eine wichtige Voraussetzung, denn im Kufsteinerland sind automatisch alle Vermieter bei der KufsteinerlandCard dabei.

Mit einem Plus von über 4.000 Nächtigungen im Vergleich zum Sommer 2018, zieht der Tourismusverband eine positive Sommerbilanz. Gleichzeitig geht selbstverständlich der Blick auch in Richtung Zukunft. Pühringer verrät: „Die Gespräche mit weiteren Partnern für Inklusivleistungen und Rabattierungen laufen auf Hochtouren. 2020 werden für unsere Gäste an die 100 Rabattpartner Leistungen anbieten. Gleichzeitig arbeiten wir auch weiterhin an neuen Leistungen sowie an etwas Vergleichbarem für die - nicht zu vernachlässigende - Gruppe der Zweitwohnbesitzer.“ Eine Neuerung kann übrigens bereits vermeldet werden: mit dem Wildpark Wildbichl ist ab 1.1.2020 eine weitere Hauptattraktion als Inklusivleistung an Bord.

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Mit der elektronischen Gästekarte wird eine zukunftsfähige und richtungsweisende Weiterentwicklung von touristischen Produkten in der Region geschaffen, um hiermit innovativ zur Attraktivitätssteigerung und regionalen Wertschöpfung beizutragen. Gleichzeitig wird dem Übernachtungsgast der öffentliche Personennahverkehr kostenfrei zugängig gemacht. Künftig begleitet den Gast auch ein digitaler Urlaubsplaner. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähre Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at